Monate: Juli 2016

Sieben Sachen Sonntag (24.7.2016)

Ihr Lieben, Heute gabs für uns eine Extraportion frische Luft und wunderbare Ruhe, denn wir waren in der Gaal unterwegs. Natur pur. Einfach wunderschön. Und deshalb bin ich wieder dabei bei „Sieben Sachen Sonntag“. Sieben Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe, seit einiger Zeit gesammelt von der lieben Anita Grinsestern. Nun aber los in unseren tollen Familientag… 1. GEWANDERT – durch einen bezaubernden Wald   2. BLAU GEMACHT – mit Schwarzbeeren 3. GERASTET – auf lustigen Naturhockern inklusive Sitzpölsterchen 4. REFLEKTIERT – uns selbst im See, den See im See, den Himmel…     5. BEWUNDERT – den wunderschönen Flatterling 6. GEFUNDEN – einen goldenen Schatz in Form von Eierschwammerln und Herrenpilzen 7. GESCHLURFT – durch Kuschelgraspfade Es war sooo entspannend. Mal überlegen ob wir nicht doch in die wilden, weiten Wälder Kanadas auswandern *grübelgrübel* Ob Meer oder Wald, Berg oder entlegenes Tal… viel Natur tut einfach unheimlich gut. Vielen Dank an Opa Krawallo und Frau WalB …

Make LOVE – Not WAR

The sun is a daily reminder,  that we too can rise again from the darkness,  that we too can shine our own light <s.anja> Die Augen und Ohren zuhalten, möchte ich mir. Keine Zeitungen lesen, keine Nachrichten sehen. Nicht mitbekommen, was sich momentan rund um uns Erschütterndes auftut. Wie selbstverständlich war es doch für uns – das ruhige, angstfreie Leben in unserer Blase der „ersten Welt“. Und auch trotz der dramatischen Attentate, die uns immer näher rücken, sind wir noch so unglaublich frei und privilegiert im Vergleich zum Großteil der Menschheit. In den letzten Jahren habe ich neue Gefühle kennengelernt. Gefühle, die sich einschleichen, bei mir oder anderen. Die man ernst nehmen muss und reflektieren, woher sie kommen. Von denen man sich aber nicht leiten lassen sollte. „Make Love – Not War“ … der Hippieleitspruch passt zu meinem neuen Outfit, dem zweiten Spätsommer Maxikleid von der wilden Matrossel aber auch zu dem großen Wunsch, der zur Zeit in meinem Herzen nach dem Ende dieser menschenfeinlichen und sinnlosen Dogmenkämpfe schreit. Schon HIER habe ich euch Anjas …

Der Löwe in dir (Buchtipp)

Klein zu sein ist nicht immer einfach. Oft wird man völlig übersehen, geschubst, niedergetrampelt. Genau so gehts auch der kleinen Maus – tagaus tagein. Wie gerne wäre sie doch ein Löwe – von allen verehrt, stark, groß und mit einem herrschaftlichen und unüberhörbaren Brüllen ausgestattet. Eines Tages fasst sie einen Entschluss. Sie möchte auch lernen zu brüllen… und zwar vom König der Tiere höchstpersönlich. Doch was die kleine Maus bei dieser Begegnung entdeckt, ist viel Größer und Besser als nur Brüllen zu können. Sie bemerkt, dass man auch seine eigene Stimme entdecken kann, ohne zu sein wie jemand anderer. Dass jeder Mal stark und jeder mal klein ist… Ihr Lieben, In Zeiten wie diesen, an denen wir mittlerweile in regelmäßigen Abständen von unfassbaren Nachrichten gebeutelt und verunsichert werden, erscheint es mir umso wichtiger, uns und unsere Kinder darin zu bestärken an sich zu glauben und für ihre/unsere Werte, Wünsche und Freiheit stark und vehement einzustehen. Dieses zauberhafte Buch habe ich durch Zufall entdeckt, und es ist ganz klar unser neues Lieblingsbuch. „Der Löwe in dir“ …

Revolution

Ich betrachte mich im Spiegel. Ja, gefällt mir. Aber…  Wie oft endet meine letzte Klamottenentscheidung dann doch bei den Jeans. Jahrelang habe ich Kleider nur im privaten Rahmen getragen. Zuhause als luftige Freiheitsklamotte oder im Sommer beim Segeln und für den gemütlichen Bummel durch die sengende Hitze. Aber hier in Graz mit Kleid in die Arbeit oder in die Stadt? Selten. Kaum. Nie! Warum eigentlich? Zu blad, zu overdressed, zu verspielt, zu einladend, zu dicke Haxn – viele viele Gründe doch die unscheinbare Hosenvariante zu wählen. Wie immer sind oder waren es wohl die persönlichen Ansprüche an mich selbst, die verhindert haben mich mal ein wenig mehr in Schale zu werfen. „Die Hosen anhaben“ gilt als Metapher für Selbstbewusstsein und Willensstärke und ich hatte wohl ab und an das Gefühl, dieses Statement mit einem Kleid in der Außenwahrnehmung von anderen zu verlieren. Doof eigentlich, aber es gab Momente in denen es mir auch tatsächlich so vorkam als würde man im Kleid andere Reaktionen hervorrufen als in der schlichten Hose. Die letzten Jahre nach der Geburt …