Alle Artikel mit dem Schlagwort: Liebe

Von der Liebe…

Ein Herz auf zwei Beinen. Oh ja, das bist du. Ein offener Geist, alle Sinne auf Empfang. Mein kleiner Krawallo. Alles was du tust macht du mit puren Emotionen. Da wirds mal laut, mal wild und auch mal ganz leise. Dein Blick verrät deine Gedanken. Ich habe mir nie groß Konzepte zurechtgelegt… keine Erziehungsratgeber studiert, uns nicht in zig Gruppen angemeldet um von außen begleitet zu werden und versucht mich von keinen Glaubenskriegen in Elternkreisen beeinflussen zu lassen. Vom ersten Moment als du da warst war klar, dass wir uns gemeinsam treiben lassen – durchs Leben. Dass wir spontan entscheiden was wir möchten und was nicht. Was sich gut anfühlt und wo wir uns am Holzweg wähnen. Die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen ist eine bewusste Entscheidung. Doch die Tragweite dessen wird einem erst dann bewusst, wenn man schon mitten drin steckt. Wenn ich dein bedingungsloses Vertrauen spüre, deinen Glauben daran, dass alles was wir dir mitgeben wahr und wichtig ist. Unsere innere Verbundenheit die dich neugierig und selbstbewusst nach draussen stürmen lässt und …

Make LOVE – Not WAR

The sun is a daily reminder,  that we too can rise again from the darkness,  that we too can shine our own light <s.anja> Die Augen und Ohren zuhalten, möchte ich mir. Keine Zeitungen lesen, keine Nachrichten sehen. Nicht mitbekommen, was sich momentan rund um uns Erschütterndes auftut. Wie selbstverständlich war es doch für uns – das ruhige, angstfreie Leben in unserer Blase der „ersten Welt“. Und auch trotz der dramatischen Attentate, die uns immer näher rücken, sind wir noch so unglaublich frei und privilegiert im Vergleich zum Großteil der Menschheit. In den letzten Jahren habe ich neue Gefühle kennengelernt. Gefühle, die sich einschleichen, bei mir oder anderen. Die man ernst nehmen muss und reflektieren, woher sie kommen. Von denen man sich aber nicht leiten lassen sollte. „Make Love – Not War“ … der Hippieleitspruch passt zu meinem neuen Outfit, dem zweiten Spätsommer Maxikleid von der wilden Matrossel aber auch zu dem großen Wunsch, der zur Zeit in meinem Herzen nach dem Ende dieser menschenfeinlichen und sinnlosen Dogmenkämpfe schreit. Schon HIER habe ich euch Anjas …

Als das Faultier mit seinem Baum verschwand (Buchtipp)

Es ist die große Liebe, die das Faultier mit seinem Baum verbindet. Keinen gemütlicheren Ort kann es sich vorstellen, als hier in den Baumkronen, ganz nah an dem Astloch, gestreichelt von den Blättern und beschienen von der Sonne. Doch eines Tages beginnt ein sonderbarer Traum, der das pelzige Faultier um die halbe Welt führt – immer an der Seite seines geliebten Urwaldriesen. Nie und nimmer will es ihn loslassen… nicht mal, als aus diesem schon ein Stuhl geworden ist. Und wieder gibts ein neues Lieblingsbuch im Hause Krawallo. „Als das Faultier mit seinem Baum verschwand“ von Oliver Scherz und Katja Gehrmann, erschienen im Belz&Gelberg Verlag erzählt eine rührende Geschichte über Verbundenheit und Heimweh. Mit allerliebst illustrierten Bildern wird das Faultier zum sanften Mittelpunkt des Buches mit dem der kleine Krawallo jedes Mal wieder mitfühlt und mitfiebert. Woher kommen unsere Möbel – auch ein Nebenschauplatz im Buch. Alles, aber auch wirklich alles an diesem süßen Buch ist gelungen. Absolute Leseempfehlung für kleine Lese- und Vorleseratten! Das Buch bekommt ihr HIER oder noch besser bei eurem regionalen …

Nearly Cowboy…

… oder die Geschichte von der kürzesten Horsemankarriere der Welt In meinem dritten Lebensjahr hat es mich erwischt. Von jetzt auf gleich und für immer. Das Pferdefieber.  Seit gefühlten 100 Jahren also habe ich unzählige Trilliarden Stunden mit diesen tollen Tieren verbracht und so viel von ihnen und durch sie gelernt. Als Kind hatte ich das große Glück ein wunderbares Pferd als Nachbarn zu haben. Eins mit dem ich jeden Tag tun konnte was ich wollte. So verbrachte ich dreiviertel meiner Kindheit nach der Schule bei meinem geliebten Fery, einem dicklichen und nicht minder dickschädligen Haflingermix. Es war echte Liebe. Er kam auf meinen Pfiff, lief beim spazieren durch den Ort und die Wälder ohne Strick an meiner Seite. Beim klassischen Indianerspielen im Wald war er ebenso dabei wie bei unseren täglichen Touren rund um meinen Heimatort. Ein Kindheitstraum. Schon als Kind hatte ich, wie alle Pferdemädchen, den Traum irgendwann mal mit meinem Traummann in den Sonnenuntergang zu reiten. Verdammter Wendykitsch, Teeniekram. Viele, viele Jahre später trat ein wunderschöner Spanier in mein Leben. Wallemähne, elegante …

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre….

… wärs auch egal. Denn wir gehören zusammen. Ohne wenn und aber. Ha! Wenn wir könnten, wie wir wollten, würden wir mehr reisen und weniger arbeiten. Wären wahrscheinlich auf See – mal gleich für ein paar Monate. Im Jahr. Würden unseren Anker werfen und einfach nur sein. Zu dritt. Oder mit Freunden. In den Tag hinein und nicht am Resttag „ein bissl raus“. Wenn wir könnten, wie wir wollten, wäre die Welt das Klassenzimmer und der Unterricht würde direkt im Leben stattfinden. Wir würden Sprachen lernen von netten Menschen aus fernen Ländern – am Besten gleich vor Ort. Wir würden rechnen lernen mit Kokosnüssen, oder beim Muschelzählen, würden Oktopodenhaxen multiplizieren und Seemeilen addieren. Wenn wir könnten, wie wir wollten, würden wir die Elemente viel direkter erfahren. Mal peitschenden Regen, mal gleissende Sonne auf der Haut. Jeden Tag frische Luft, am Besten mit einer Brise Meersalz. Wenn wir könnten, wie wir wollten, gäbe es keine Jahre der Eingewöhnung an enge Systeme, es gäbe Jahre des Entdeckens von Gemeinsamkeiten und Fremdem. Es gäbe Zeit für soziale Kontakte …

Die Geschichte vom Löwen , der nicht schreiben konnte (Buchtipp)

Der stolze Löwe, gefürchteter Herrscher über die Savanne, kann nicht lesen… aber das stört ihn keineswegs. Warum auch? Mit Zähne fletschen und brüllen kam er bis jetzt immer ans Ziel. Aber dann kam sie. Die wunderschöne und äußerst belesene Löwin – eine Dame ganz nach seinem Geschmack. Doch einer Dame schreibt man Briefe. Und das stellt den Löwen vor ein riesen Problem. Denn er kann auch nicht schreiben. Obwohl einige Tiere sich anbieten ihm einen Liebesbrief zu verfassen gefällt ihm der Text schlussendlich gar nicht. Möchte er ihr doch in eigenen Worten sagen was er für sie empfindet.   „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ des Autors Martin Baltscheit erklärt in Form einer tierischen Liebesgeschichte warum es ganz wichtig ist lesen und schreiben zu können. Wieder mal habe ich ein Buch aufgrund seines Buchdeckels gekauft. Safarigelb und mit Schreibschrift betitelt. Schnapp. Gekauft. Superedler Grund, oder? Nachdem die Geschichte hier aber nun schon um die siebenhundertvierundzwanzig Mal gelesen wurde, kann ich sagen, dass auch der Inhalt absolut herzig und empfehlenswert ist. Habt ihr Lust …

Lautsprecher feat. Mr. Krawallo

Mein halbes Leben inspiriert er mich schon. Und das im wahrsten Sinne. Seit 16 Jahren gehen wir zusammen durchs Leben, mein geliebter Herr Krawallo und ich. Nie hätten wir gedacht, dass unsere Jugendliebe so andauernd sein würde. Umso schöner, dass wir uns auch heute lieben und gerne unser Leben teilen. Gemeinsam haben wir uns weiterentwickelt. Jedesmal wenn einer von uns sich in irgendeiner Form verändert hat (beruflich oder sonstwie), hatten wir Sorge uns eventuell voneinander zu entfernen. Mittlerweile wissen wir, dass das gar nicht so schnell passieren kann. Denn unsere Verbundenheit ist tief und stark. Ja, er hat in mir schon einige Kreativität erweckt, nicht nur wenns darum ging ihn auf Umwegen zu den abenteuerlichsten Projekten zu bewegen. Als Musiker hat er mir die große Welt der Töne und Grooves eröffnet – eine unglaubliche Bereicherung. Und er war es auch, der mich als absoluten Landmenschen so weit gebracht hat mir vorstellen zu können auch mal längere Zeit auf See zu leben. Seine Ruhe ist mein Paradies. Mein Zufluchtsort in stümischen Zeiten. Und aus diesem Grund …

Weihnachten

… von strahlenden Augen, duftenden Bäumen und jährlichem Gefühlsdusel Manche brauchen Extremsport um ihren Adrenalinspiegel hochzupushen – im Hause Krawallo brauchts das nicht. Für jede Menge Aufregung sorgt Jahr für Jahr das Christkind. Schon Anfang Dezember hat der kleine Krawallo seinen Brief ans Christkind verfassen lassen geschrieben und aufs Fensterbrett gelegt. Mit einem „das Christkind hat den Brief abgeholt und ein Geleepannendreieck da gelassen (Anm. der Redaktion: es war ein Geleeherz)!“ wurden wir am nächsten Tag in aller Früh aus dem Bett gejubelt. Und ab da gabs kein Halten mehr. Nächtliche Adventkalenderöffnungen und vorsichtig suchende Blicke nach dem Christkind wenn dem kleinen Krawallo dann doch mal die Hutschnur gepatzt ist („Hat das das Christkind jetzt gehört?“ „Mein Körper hat sich schon wieder ganz nach fröhlich gedreht“) wurden in den letzten Wochen zur Routine. Wir haben Kekse gebacken, sie gierig weggenascht und wieder gebacken. Zum Glück sorgt Oma Krawallos Keksdepot für ausreichend Nachschub. Und dann war er da, der Tag an dem plötzlich das Wohnzimmer versperrt war. An dem ein helles Klingeln uns den Weg zum …

Nie hätte ich mir gedacht…

… dass man sich über ein paar Minuten „Time-out“ so sehr freuen kann. Ganz dunkel erinnere ich mich an Zeiten, in denen ich an manchen Wochenenden Mühe hatte über den Tag zwei Termine, beispielsweise einen Brunch und die Versorgung des Pferdes, so zu koordinieren, dass ich mich nicht zeitlich unter Druck gesetzt fühlte.   Wenn ich so zurückdenke muss ich echt schmunzeln. So ein „Lotterleben“ hat schon was für sich. Merkt man dann, wenns vorbei ist *hehe*. Mittlerweile bringen wir bei Weitem mehr Tagesprogrammpunkte unter einen Hut, ob wir wollen oder nicht und in terminlich zugeballerten Wochen spüren wir uns dann auch nur mehr so wenig, dass eine vom Revierkampf zerrupfte Katze und Organisationsstress auf der Arbeit mit beinahe stoischer Ruhe zur Kenntnis genommen werden. Umso mehr genieße ich die kurzen Momente in denen wir Zeit haben. Zeit für uns. Zeit zu zweit. Momente in denen aus uns zwei harmonierenden Alltagsstrudlern ein Pärchen wird. Reden, sich mal anlehnen oder einfach wieder genau ansehen – inside and outside. Solche kleinen Aus- und Einblicke bietet auch ein …